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Vandenhoeck & Ruprecht. Wissenswertes seit 1735

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Zweiter Weltkrieg


Als Sprachrohr der Bekennenden Kirche wurde 1933 die Zeitschrift »Junge Kirche« ins Leben gerufen und trotz vielfacher Anfeindungen bis zu ihrem Verbot 1941 herausgegeben. Insgesamt konnte die Arbeit des Verlags während des Zweiten Weltkriegs nur in sehr beschränktem Umfang fortgeführt werden: Von 1941 an gab es für theologische Publikationen überhaupt kein Papier mehr, was bedeutete, dass sich V&R auf einige philologische und kulturgeschichtliche Titel sowie auf seine Schulbücher konzentrieren musste.

Daneben wurde ein kleines belletristisches Programm aufgebaut, mit dem V&R an den großen Erfolg des Briefromans »Clarissa« von Samuel Richardson (1689–1761) anknüpfte. Abraham Vandenhoeck hatte dieses Schlüsselwerk bürgerlicher Empfindsamkeit 1748 ins Programm genommen und zum Bestseller gemacht.

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