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Vandenhoeck & Ruprecht. Wissenswertes seit 1735

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Nachdrucke und Tauschhandel


Ein großes Problem des 18. und 19. Jahrhunderts, das auch Vandenhoeck als Wissenschaftsverlag stark betraf, waren die Nachdrucke. Um ihre Missbilligung deutlich zu machen, bot die Göttinger Verlegerin dem Juristen Johann Stephan Pütter 1774 ein Forum für seine Schrift »Der Büchernachdruck nach ächten Grundsätzen des Rechts geprüft«. Auch in einem anderen Punkt leistete der Verlag innerhalb der Buchbranche Grundlagenarbeit: Ihr Verlag war einer der ersten im norddeutschen Raum, der den Tauschhandel ablehnte und seine Bücher an den Buchhandel verkaufte. Dass sie sich diese Position leisten konnte, ist als weiterer Beleg für die Bedeutung zu werten, die der 1735 gegründete Verlag bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts besaß.

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