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Vandenhoeck & Ruprecht. Wissenswertes seit 1735

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Früher Tod des Verlagsgründers


Abraham Vandenhoeck sollten nur 15 Jahre bleiben, um seine Verlagsbuchhandlung aufzubauen, da er bereits im Alter von 50 Jahren starb. Der Buchhandel war in dieser Zeit noch überwiegend als Tauschhandel organisiert. Verleger, die wie Vandenhoeck neu auf den Markt kamen, standen unter enormem Produktionsdruck: Da auf den Messen Bogen gegen Bogen, Buch gegen Buch getauscht wurde, konnte Vandenhoeck die Produktion anderer Verlage in seinem Göttinger Ladenlokal nur anbieten, wenn er ein eigenes Programm vorzuweisen hatte. Ansonsten hätte er den umständlichen und teuren Weg der Verrechnung fremder Währungen gehen müssen. Der Vergleich der Messkataloge zeigt, dass Vandenhoeck, der 1735 mit zwei Novitäten begonnen hatte, seine Produktion kontinuierlich steigerte: 1749 brachte er 27 Werke zur Ostermesse, 1750 sogar 34, darunter so umfangreiche Titel wie die 1. Auflage der »Einleitung ins neue Testament« von Johann David Michaelis und drei Bände von Albrecht von Hallers großen anatomischen und physiologischen Werken.

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